Starthilfeverfahren

  1. Vergewissern Sie sich, dass die stromabgebende Batterie eine 12-V-Batterie ist und dass ihr Minuskabel an der Fahrzeugmasse befestigt ist.

  2. Wenn sich die stromabgebende Batterie in einem anderen Fahrzeug befindet, dürfen sich die Fahrzeuge nicht berühren.

  3. Schalten Sie alle nicht benötigten elektrischen Verbraucher ab.

  4. Schließen Sie die Starthilfekabel exakt in der im Bild gezeigten Reihenfolge an. Schließen Sie zuerst eine Klammer des Plus-Kabels (rot) an den Pluspol der entladenen Batterie an (1). Schließen Sie danach die andere Klammer des Plus-Kabels (rot) an den Pluspol der stromabgebenden Batterie an (2).

    Schließen Sie nun eine Klammer des Minus-Kabels (schwarz) an den Minuspol der stromabgebenden Batterie an (3). Die andere Klammer des Minus-Kabels schließen Sie an ein solides festes Metallteil (z. B. Lasche zum Anheben des Motors) im Motorraum des zu startenden Fahrzeugs in einiger Entfernung von der Batterie an (4). Befestigen Sie die Klammer nicht an oder neben einem Bauteil, welches sich beim Starten bewegt.

    Achten Sie darauf, dass die Kabelklemmen keine anderen Teile als die beschriebenen Batteriepole oder den beschriebenen Massepunkt am Motor berühren. Beugen Sie sich nicht über die Batterie, während Sie die Klammern an den Batteriepolen befestigen.

    ACHTUNG

    Starthilfekabel

    Schließen Sie das Starthilfekabel vom Minuspol der stromabgebenden Batterie nicht direkt an den Minuspol der entladenen Batterie an. Die entladene Batterie kann überhitzen, bersten und Batteriesäure kann auslaufen. Achten Sie darauf, ein Ende des Starthilfekabels an den Minuspol der stromabgebenden Batterie und das andere Ende an einen Metallelement in möglichst großer Entfernung von der Batterie anzuschließen.

  5. Starten Sie den Motor des stromabgebenden Fahrzeugs und lassen Sie ihn mit einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min laufen. Lassen Sie danach den Motor des Fahrzeugs mit der entladenen Batterie an.

Wenn der Grund für die Entladung Ihrer Batterie nicht ersichtlich ist, lassen Sie die Anlage von einer Fachwerkstatt überprüfen. Kia empfiehlt, sich an einen autorisierten Kia-Händler/Servicepartner zu wenden.