Fahrten in Sand oder Schlamm

  • Halten Sie eine niedrigere konstante Geschwindigkeit ein. Betätigen Sie das Gaspedal langsam, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten (Verhindern von Radschlupf).

  • Halten Sie genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

  • Reduzieren Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit und prüfen Sie immer den Zustand der Fahrbahn.

  • Vermeiden Sie hohe Geschwindigkeiten, schnelle Beschleunigung, plötzliches Abbremsen und scharfe Kurven, um Festfahren zu vermeiden.

  • Wenn das Fahrzeug in Schnee, Sand oder Schlamm feststeckt, funktionieren die Räder möglicherweise nicht.

  • Dadurch soll das Getriebe geschützt werden. Dies ist also keine Fehlfunktion.

HINWEIS

Die gewaltsame Bewegung des Fahrzeugs, um es aus Schlamm oder Sand herauszufahren, kann Schäden/Überhitzen des Motors oder Schäden/Ausfall des Getriebes, des Differenzials oder des 4WD-Systems sowie Schäden der Reifen verursachen. Bei übermäßigem Radschlupf bei Befahren einer sandigen/schlammigen Straße kann das Fahrzeug im Sand/Schlamm einsinken. Platzieren Sie in diesem Fall einen Stein oder einen Ast unter dem Reifen und versuchen Sie dann, das Fahrzeug herauszuziehen, oder versuchen Sie, es durch wiederholtes Vor- und Zurückfahren freizufahren.

Überhitztes Getriebe

OMQ4033146L

A: Getriebe überhitzt! Parken mit eingeschaltetem Motor

OMQ4033148L

A: Trans gekühlt. Weiterfahren.

  • Bei der Fahrt auf schlammigen oder sandigen Straßen kann das Getriebe bei anspruchsvollen Bedingungen überhitzen.

  • Wenn das Getriebe überhitzt, wird der Schutzmodus aktiviert und die Meldung „Getriebe heiß! Mit eingeschaltetem Motor parken“ erscheint mit einem akustischen Signal auf dem LCD-Display.

  • Halten Sie in diesem Fall an einer sicheren Stelle, lassen Sie den Motor laufen, betätigen Sie die Bremsen, schalten Sie den Schaltregler des Fahrzeugs in die Parkstufe (P) und warten Sie, bis das Getriebe abgekühlt ist.

  • Wenn Sie diese Warnung ignorieren, könnte sich das Fahrverhalten weiter verschlechtern. Es kann zu ruckartigen, häufigen oder heftigen Schaltvorgängen kommen. Um zum normalen Fahrzustand zurückzukehren, halten Sie das Fahrzeug an und betätigen die Fußbremse, oder wechseln Sie in Position P (Parkstufe). Lassen Sie das Getriebe vor dem Losfahren einige Minuten bei eingeschaltetem Motor abkühlen.

  • Wenn die Meldung „Getriebe abgekühlt. Weiterfahren“ erscheint, können Sie Ihr Fahrzeug weiter fahren.

Wenn die Warnmeldungen auf dem LCD-Display weiter blinken, lassen Sie im Interesse Ihrer Sicherheit das System durch eine Fachwerkstatt überprüfen. Kia empfiehlt, sich an einen Kia-Vertragshändler/Servicepartner zu wenden.

Sicherheitshinweise zu den Reifen

Achten Sie immer auf die Reifen für Fahrzeuge mit Allradantrieb (AWD).

Wenn Sie im Allradmodus fahren, wird die Antriebskraft auf alle Reifen aufgebracht. Die Fahrleistung des Fahrzeugs wird stark durch das Maß des Reifenverschleißes beeinflusst:

  • Beim Reifenwechsel achten Sie darauf, alle vier Räder mit Reifen derselben Größe, Art, Marke und Tragfähigkeit auszustatten. Verwenden Sie keine Reifen und Felgen anderer Größen und Ausführungen, als ursprünglich an Ihrem Fahrzeug montiert waren. Sie können Sicherheit, Funktion und Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs beeinträchtigen, was zu einem Lenkfehler oder Überschlag und zu schweren Verletzungen führen könnte.

  • Ersetzen Sie die Vorder- und Hinterreifen alle 10.000 km.

  • Prüfen Sie monatlich in kaltem Zustand an allen Reifen, ob der Reifendruck den vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Angaben auf dem am Fahrzeug angebrachten Schild oder Aufkleber mit Reifendrücken entspricht.

  • Montieren Sie bei Fahrzeugen mit Allradantrieb (AWD) die Schneeketten an den Vorderrädern. Dies kann jedoch das AWD-System beschädigen. Halten Sie die Fahrtstrecke daher so kurz wie möglich.

Siehe Schneeketten.

Vorsichtshinweise für das Abschleppen

OMQ4063019
OMQ4063018

Das Fahrzeug mit Allradantrieb sollte niemals mit den Rädern auf dem Boden abgeschleppt werden. Ihr Fahrzeug muss mit Abschleppbrille und Nachläufer oder mit einem Pritschenwagen abgeschleppt werden. Alle Räder müssen vom Boden angehoben sein.

Siehe Abschleppen.

ACHTUNG

Fahrzeuge mit Allradantrieb können nicht mit Abschleppseil abgeschleppt werden. Verwenden Sie eine Hubbrille oder einen Pritschenwagen.

WARNUNG

Die Bereifung Ihres Fahrzeugs wurde im Hinblick auf Fahrsicherheit und gute Fahreigenschaften konzipiert. Verwenden Sie keine Reifen und Felgen anderer Größen und Ausführungen, als ursprünglich montiert waren. Sie können Sicherheit, Funktion und Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs beeinträchtigen, was zu einem Lenkfehler oder Überschlag und zu schweren Verletzungen führen könnte. Achten Sie beim Ersetzen der Reifen darauf, dass an allen vier Rädern Reifen und Felgen gleicher Größe und gleicher Bauart montiert werden. Dies gilt auch für Profil, Fabrikat und Tragfähigkeit.

WARNUNG

Aufgebocktes Fahrzeug

Schalten Sie niemals den Motor ein und lassen Sie nie die Reifen drehen, wenn ein Fahrzeug mit permanentem Allradantrieb aufgebockt ist.

Es besteht die Gefahr, dass durch die Bodenberührung der Reifen das aufgebockte Fahrzeug herunterrutscht und nach vorn springt.

  • Fahrzeuge mit permanentem Allradantrieb müssen auf einem speziellen Allrad-Rollenprüfstand geprüft werden.

    HINWEIS

    Ziehen Sie nie die Feststellbremse an, wenn Sie diese Tests durchführen.

WARNUNG

Prüfung auf einem Rollenprüfstand

Halten Sie sich von der Front des Fahrzeugs fern, während das Fahrzeug auf dem Rollenprüfstand einen Gang eingelegt hat. Der Aufenthalt vor dem Fahrzeug ist sehr gefährlich, da das Fahrzeug nach vorn springen und schwere Verletzungen oder tödliche Unfälle verursachen kann.

ACHTUNG
  • Beim Anheben des Fahrzeugs sollten Vorder- und Hinterräder nicht separat überprüft werden. Es sollten alle vier Räder gleichzeitig überprüft werden.

  • Wenn Sie das Vorder- und Hinterrad überprüfen wollen, müssen Sie beim Anheben des Fahrzeuges die Feststellbremse lösen.